Tourismussyndikat Wëntger

Syndicat d'Initiative et de Tourisme de la commune de Wincrange

Die Gemeinde Wintger (Wincrange) erstreckt sich auf einer Hochebene (450-523 über NN) im Nordwesten der Luxemburger Ardennen.

Sie umfaßt 27 Dörfer und Weiler mit über 4000 Einwohnern und ist mit 113,68 km2  flächenmassig die größte Gemeinde des Großherzogtums. Wintger ist die erste, aus den früheren Gemeinden Asselborn, Boegen, Helzingen und Oberwampach zusammengeschlossene Großgemeinde des Landes (1. Januar 1978).

 

Die Umgebung offenbart dem Besucher zahlreiche landschaftliche Reize. Abseits des großen Verkehrs und doch in der Nähe der Fremdenverkehrsorte Klerf, Ulflingen, Wiltz, Bastnach und Houffalize, ist diese Gegend geschaffen zur Entspannung und geruhsamen Erholung. Ausgedehnte, wellenförmige Hochflächen mit herrlichen Panoramaaussichten, wo reger Ackerbau betrieben wird, und Wiesentäler, von klaren Bächen durchzogen, laden zum Wandern ein.

Besonders Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Viele gut gekennzeichnete Wanderpfade mit herrlichen Aussichten stehen zur Auswahl.

Wer an Kultur interessiert ist, sollte die schmucken, restaurierten Dorfkirchen besichtigen und bei seinen Rundgängen so manch schön erhaltenen Dorfkern entdecken. Besonders sehenswert sind das Kloster Fünfbrunnen mit dem Judendenkmal, sowie in Helzingen der spätgotische Schnitzaltar (um 1500), welcher aus der Klaus Kapelle am Waldrand stammt.

Kulturweg Asselborn-Rümlingen  

 

Weglänge: 12 km (3 Stunden)

 

Von der Asselborner Mühle (1) gehen wir über den Tretterbach und wenden uns sofort nach links. Der Weg (2) führt uns, den Wald zu unserer Rechten, den Bach auf der linken Seite Richtung Emeschbach. Etwa 200 Meter vor der Hauptstraße, gegenüber dem Hof Kaufmann drehen wir nach links in einen Wiesenweg, der uns auf die andere Bachseite bringt. Kurz vor dem Hof gelangen wir auf einen asphaltierten Feldweg, dem wir nach rechts folgen. Wir kommen durch die Unterführung der Hauptstraße an einem einzelnen Haus vorbei an eine Weggabelung. Hier wenden wir uns wieder nach rechts. Vor uns liegen jetzt die wenigen Häuser von Emeschbach. Achtung: 20 Meter vor der Nationalstraße wenden wir uns nach links. Dieser Feldweg bringt uns zur Landstraße, der wir wieder nach links Richtung Weiler folgen. Nach etwa 100 Metern, direkt hinter einem Fichtenwald, zweigt ein geteerter Feldweg nach rechts ab. Geradeaus sind es von hier nur 100 Meter bis zu den alten, ruinösen Gebäuden der Schiefergrube (3). Unser Rundweg folgt aber dem bereits erwähnten aufsteigenden Feldweg. Bald erblicken wir auf unserer rechten Seite Asselborn, das sich über einen flachen, lang gestreckten Bergrücken zieht. Unser Feldweg endet an einem Sträßchen, dem wir nach rechts Richtung Asselborn folgen. Wir überqueren die Hauptstraße, gehen leicht aufwärts bis zur Straßenkreuzung an einer Kapelle und gehen nach rechts. Die Straße „Uëwwelaanst“ (4) führt uns durch den oberen Teil Asselborns. Zu unserer Rechten finden wir das alte Schulgebäude und in einer Seitenstraße hinter dem Wasserturm einen Lorry, der an die Schiefergrube erinnert. Zurück in der Straße „Uëwwelaanst“ gehen wir wenig später nach links (Fissgässen) zwischen Kirche (5) und früherem Gemeindehaus, einem Zweckbau der 60er Jahre, vorbei zum Hauptplatz von Asselborn (6) mit den auf dem Infoblatt erwähnten Sehenswürdigkeiten. Die Schäfermischskulptur finden wir am oberen Ende des Platzes an der Einmündung der Straße „um Bëchel“. Folgen wir dieser Richtung und den auf dem Plan skizzierten Wegen kommen wir nach fast 3 Kilometern zu der Sagen umworbenen Templerburg (7), die man allerdings nur mit viel Fantasie erahnen kann.

Von der Skulptur aus gehen wir ein kurzes Stück zurück (rechts das alte Gemeindehaus, heute Sitz des „Duärefatelier“, links ein schöner befestigter Bauernhof), dann geradeaus bis zur Gabelung an einer Kapelle. Hier finden wir in der Straße, die nach rechts abzweigt das Pfarrhaus (links) und auf der rechten Seite eine Gruppe von drei Häusern. Das mittlere dieser Häuser ist das alte Postgebäude (8) aus dem 16. Jahrhundert.

Wir gehen weiter auf der Straße „op der Schleed“ (Richtung Rumlange) jetzt an den letzten Häusern des Dorfes vorbei zurück ins Tal des Tretterbaches. Fast im Tal angekommen, in einer scharfen Rechtskurve, biegen wir in einen schattigen Waldweg zu unserer linken Seite ein. Geradeaus sind es nur wenige Schritte bis zur Asselborner Mühle (Abkürzung). Der Waldweg endet nach 250 Metern in einer feuchten Wiese. Hier steigen wir wenige Schritte nach links an und folgen dem romantischen Pfad Bach abwärts (weiss-blaue Markierung eines Rundwanderweges in umgekehrter Richtung). Später steil bergauf, dann wieder bergab, über eine Holzbrücke führt uns der Pfad durch Fichtenwald an den Rand einer Viehweide, wo er in einen breiteren Fuhrweg übergeht. Von hier sind es nur wenige Schritte bis zu einer Gabelung. Der untere Weg bringt uns nach 100 Metern abwärts zu den Ruinen der Follmühle (9). Auf dem Hauptweg zurück, gehen wir nach rechts, überqueren die Landstraße von Asselborn nach Boxhorn (schmaler Wiesenpfad) und wenden uns kurz danach auf dem asphaltierten Querweg talwärts. Wir überqueren die Straße erneut, gehen über den Tretterbach und steigen hinauf nach Boxhorn. Dabei berühren wir die Straße ganz kurz, gehen aber auf unserem breiten Wiesenweg weiter. Vor dem ersten Haus von Boxhorn haben wir die Möglichkeit direkt zur Asselborner Mühle zurückzukehren (weiss-blau markierter Wanderweg). Unser Kulturweg führt uns ins Dorf Boxhorn, an der Kirche vorbei bis zur Hauptkreuzung. Hier geht es mit der Landstraße Richtung Rümlingen zum Ortsausgang. Wir meiden den ersten Teerweg nach rechts und wandern an der Straßengabelung weiter nach Rümlingen. Am Friedhof vorbei  kommen wir zur Kreuzung im Dorfzentrum. Geradeaus und links in der Seitenstraße finden wir einige nett restaurierte Häuser. Wir gehen nach rechts Richtung Asselborn. Vor uns liegt die hübsch renovierte Gebäudegruppe (10) mit Kirche, alter Schule und Bauernhäusern. Immer geradeaus verlassen wir das Dorf talwärts. Vor uns auf dem gegenüber liegenden Hügel geht unser Blick auf Asselborn. Kurz vor der Asselborner Mühle und dem Ende unserer Wanderung sehen wir auf der rechten Seite unregelmäßige, von Brennesseln überwucherte Gräben und Mauerreste: die ehemalige Lohmühle (11).

 

Nützliche Hinweise

Der Kulturweg Asselborn-Rümlingen ist nicht ausgeschildert. Wenn es eine Markierung gibt, ist sie im Text angegeben. Trotzdem dürfte es an Hand der ausführlichen Beschreibung keine Schwierigkeiten geben sich zu Recht zu finden. Der gesamte Rundweg beträgt 12 km. Man kann den Weg in zwei fast gleich große Hälften teilen. Der Hauptweg ist genau wie die auf der Karte gestrichelt markierter Weg bestens begehbar. Auch mit kleinen Kinderwagen kommt man überall durch. Die Länge der einzelnen auf der Karte mit Buchstaben gezeichneten Teilstrecken sind folgende:

 

Teilstrecke A – Asselborner Mühle – Emeschbach – Asselborn: 4 km

Teilstrecke B – Asselborn – Asselborner Mühle: 1,8 km

Teilstrecke C – Asselborner Mühle – Follmühle: 1,8 km

Teilstrecke D – Follmühle – Boxhorn: 1,2 km

Teilstrecke E - Boxhorn – Rümlingen – Asselborner Mühle: 3,2 km

Teilstrecke F -  Asselborn – Templerburg: 5,4 km hin und zurück

Teilstrecke G – Asselborn – Follmühle : 1 km

Teilstrecke H – Boxhorn – Asselborner Mühle: 1,8 km

 

Außer in der Asselborner Mühle gibt es auf der ganzen Strecke keine Einkehrmöglichkeit. Die Mühle bietet schöne Zimmer und gutes Essen. Geschäfte jeder Art findet man in Ulflingen und Clervaux. Zwischen Asselborn und Rümlingen gibt es werktags (Montag bis Samstag) stündlich Busverbindungen. Dasselbe gilt für die Strecken von Asselborn nach Clervaux und von Rümlingen nach Clervaux. Unregelmäßiger Busverkehr gibt es nach Ulflingen. Auskunft erteilen die Bahnhöfe in Clervaux und Ulflingen, sowie das Busunternehmen Stephany in Ulflingen (siehe Infoblatt).

Wir wünschen allen Gästen viel Freude bei der Entdeckung unserer natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Der „Duärefatelier Aasselburren“

 

 

 

Boevange (Boegen)

(Auto-Pédestre)

 

 

Ausgangspunkt außerhalb der Ortschaft in Richtung Knaphoscheid oder bei der Kirche. Länge des Rundwanderweges: 6 Km

 

Auf der bewaldeten Hochebene „Béigerhaard“ beginnen wir mit der herrlichen Rundwanderung. Durch das malerisch ruhige Tal der „Kirelbaach“ kehren wir zum Ausgangspunkt zurück. Das malerische Dorf Boevange, im Ortskern gut erhalten, liegt auf verschiedenen Höhenstufen.

 

 

Asselborn-Boxhorn

(Auto-Pédestre)

Ausgangspunkt beim Festsaale in Boxhorn oder auf der Asselborner-Mühle. Lange des Rundwanderweges: 13 Km

 

Außerhalb der Ortschaft (Boxhorn) gehen Sie über einen Feldweg bis zum Wald. Dann führt der Pfad hinab zum Fliegerdenkmal im Wald. Nach leichtem Anstieg verlassen Sie den Wald und gehen weiter durch das Tal der „Lamesch Bach“ an der Ortschaft Sassel vorbei. Durch das „Tretterbach“ Tal erreichen Sie die alte Mühle von Asselborn. Von dort kehren Sie zurück nach Boxhorn.

Streck Digital: Asselborn-Boxhorn

 

 

 

Brachtenbach (Heckenweg Nr 1)

(Auto-Pédestre)

Ausgangspunkt bei der Schule in Brachtenbach. Länge des Rundwanderweges 7 Km.

Nach 200 m links abbiegen, an der nächsten Weggabelung nochmals links um anschließend das Dorf zu verlassen. Ab jetzt führt die Wegstrecke hinunter ins "Kierelbaachtal", wo wir die Straße C.R.309 und die "Kierelbaach" überqueren, um wieder bergaufwärts zu gehen. Wir durchqueren einen prächtigen Mischwald. Anschließend kehren wir ins "Kierelbaachtal" zurück und folgen der geteerten Landstraße in Richtung Brachtenbach.

 

 


Brachtenbach (Mühlenpfad Nr B)

 

Länge: 8 km

Genau wie beim "Heckewee" bis zum CR 309. Dann links abbiegen zum flachen Waldrandweg und den Wasserlauf überqueren. Den Waldweg ansteigen bis die ersten Häuser von Bögen erscheinen.

Dann ab der zweiten Weggabelung scharf links abbiegen. Erst flach dann den "Brotemer Bierg" hinab ins Tal, wo die "Brotemer Millen" und vor 80 Jahren das dorfeigene wasserbetriebene Elektrizitätswerk stand. Den "Millebierg" hinauf zurück zum Dorfe.

 

 

 

Derenbach

(Auto-Pédestre)

Dieser Wanderweg bietet herrliche Ausblicke, führt aber auch teils durch ein sehr ruhiges Waldgebiet. Länge 12 Km.

Sie starten unterhalb der Kirche auf dem Weg der Sie sofort zur „Haard“ (Brachtenbacherweg) hinauf führt. Sie überqueren anschließend die Hauptstraße “beim Hoeppchen” und wandern bis fast hinab nach Oberwampach. Genießen Sie hier die herrlichen Ausblicke. Danach überqueren Sie den CR 329 und bewältigen den Anstieg zum Berg. Der Wanderweg führt Sie anschließend zum „Burendall“ und über den „Oumesdellchen“ in einen sehr ruhigen Wald. Am Birkenhaff vorbei gelangen sie zum höchsten Punkt außerhalb von Derenbach, dem Wasserturm. Hier angelangt treten sie “beim Wëlzer Kreiz” in den Wald. Hier wandern Sie in aller Ruhe durch den herrlichen Wald. Beim durchqueren des Waldes an seiner tiefsten Stelle, beim Bächlein, ist der Ort wo 4 Kameraden sich während des Krieges in einem Bunker versteckt hielten. Ein diesbezüglicher Gedenkstein ist beim Wasserturm errichtet worden.

Auf der N12 angelangt führt der Wanderweg wiederum in den Wald hinein und hier hinab zum “Grouwebësch”. Am tiefsten Punkt angelangt führt der Weg wiederum hinauf nach Derenbach zurück. Außer in Derenbach selbst führt dieser Wanderweg fast nur durch den Wald.
 

Streck Digital: Derenbach

 

 

Helzingen

(Auto-Pédestre)

 

Ausgangspunkt beim Barteshaus in Hoffelt. Länge des Rundwanderweges 10 Km.

 

Sie starten beim Barteshaus oder bei der Kirche in Hoffelt. Der erste Teil des Wanderweges führt sie entlang des Kanalbaus. Anschießend führt der Weg entlang der Grenze Belgien-Luxemburg. Auf dem Ort genannt „Hara“ führt der Weg teilweise zurück zum Ort Helzinngen, wo sie den Zwiebelturm der Kirche von Helzingen bewundern können. Vor dem Dorfe führt der Weg zur Einsiedlerkapelle am Waldesrand. Durch den Helzinger Wald kommen Sie zur „Haard“ und anschießend zum Dorfe Helzingen. Beim Rundgang durch die Dörfer Helzingen und Hoffelt kommen Liebhaber von Bauernhöfen auf ihre Kosten.

 

Das Dorf Helzingen besitzt einen wertvollen spätgotischen Schnitzaltar, welcher sich in der Kirche von Helzingen befindet, er stammt aus der Klaus Kapelle am Waldesrand.    

 

Streck Digital: Helzingen 

 

 

  

Dönningen

 

Ausgangspunkt bei der Kirche. Länge des Rundwanderweges: 8 Km

Sie verlassen das Dorf in östlicher Richtung. Nach einem leichten Anstieg genießen Sie das herrliche Panorama auf die umliegenden Höhendörfer unserer Gemeinde. Der zweite Teil des Wanderweges führt Sie durch den Wald “ Ob Eeschbesch”, welcher extrem ruhig gelegen ist. Nach diesem Waldstück begeben Sie sich über “Gesseler”, welche eine schöne Aussicht bietet, dem Nachbardorf Deiffelt zu, und hier führt der Wanderweg zurück nach Dönningen.



 

 

Schimpach

(Auto-Pédestre)

 

Ausgangspunkt ist die Staatsschule für Zivilschutz (altes Schloss). Länge des Rundwanderweges 9 km

An der alten Mühle vorbeikommend führt der Weg zu den umliegenden Höhen der Ortschaft, überquert die Felder um dann hinab in den Tal Wald "Sunsbech" zu gelangen. Auf der C.R. 329 nehmen wir rechtsseitig den hinaufführenden Pfad zur Anhöhe und folgen dem bewaldeten Hang zum Ausgangspunkt zurück.

Streck Digital: Schimpach





Trotten

 

Ausgangspunkt bei der Kirche in Trotten. Länge des Rundwanderweges 8 km

Das erste Teilstück auf dem CR 332 führt unmittelbar zur belgisch-luxemburgischen Grenzweg.

Sie überqueren die Anhöhen über Felder. Unmittelbar vor und nach der Überquerung des CR 333 gelangen Sie rechtsseitig eines Wiesengrundes zum alten Postweg, welcher zum Dorfe zurückführt. Der Wanderweg führt an den Wäldern vorbei und wer ein Fernglas hat, kann mit etwas Glück im Sommer den seltenen Schwarzstorch und im Winter den Silberreiher beobachten.


Streck Digital: Trotten

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